Feldkirchen bei Graz – Die modernste Haltestelle Österreichs

Von PLANUM werden in Feldkirchen bei Graz im Rahmen des Pilotprojekts Ultimob zwei Haltestellen mit allem Komfort für die Fahrgäste und einer umweltgerechten Gestaltung geplant.

Rückfragen: Dr. Marie-Therese Fallast

LCM – Low Cost Monitoring for vehicles (Förderprojekt des AWS)

Investitionen in Fahrzeugflotten von Betreibern öffentlicher Verkehrsangebote sowie in Neubau und Instandhaltung von Verkehrsinfrastruktur haben einen hohen Anteil an der Kostenstruktur dieser Betriebe. Potentiale, in der Optimierung von Energieverbrauch, Minimierung der (Betriebs-) Kosten, Verlängerung der Lebenszyklen der Infrastruktur und Komfortsteigerungen für Fahrgäste, bleiben aufgrund hoher Evaluierungs- und Monitoring-Kosten sowie komplexer Interpretierbarkeit der Ergebnisse noch immer weitgehend ungenutzt. Fahrzeughersteller unterbinden meistens den externen Zugriff auf Fahrzeugdaten (z.B.: motorbezogene Parameter) und bieten eigene Monitoringsysteme an. Diese sind aber meistens nur auf die Optimierung der Fahrzeuge des einzelnen Herstellers selbst ausgerichtet und nicht auf die Anforderungen der Verkehrsbetreiber, die üblicherweise über einen Fahrzeugpool aus Fahrzeugen verschiedener Hersteller verfügen, die wiederum unterschiedlichen Standards und Angebote der Datenverwertung, -verfügbarkeit und des Monitorings vorweisen.

Aus diesem Grund wurde von PLANUM in Zusammenarbeit mit dem Partner IBZ das LCM – Low Cost Monitoring System entwickelt. Es ist universell einsetzbar, berücksichtigt die Betreiberanforderungen und optimiert das Kosten-/Nutzenverhältnis.

Das Projekt wird vom AußenWirtschaftsService AWS gefördert. Als Zielland wurde aufgrund verschiedener bestehender Kontakt der Geschäftsführung von PLANUM die Türkei mit der der Stadt BURSA als lokaler Partner ausgewählt.

Die Versuchsfahrten zeigen, dass durch die detaillierten Analysen der Betriebsdaten (Vibrationen, Seiten- und Längsbeschleunigungen usw.) sowohl das Fahrverhalten der Fahrzeuglenker als auch Mängel des Fahrweges (Straße, Schiene) und bestehende Mängel und sich abzeichnende Schäden am Fahrzeug erkannt werden.

Projektpartner:

IBZ Ingenieurbüro Zurk
Verkehrsbetriebe der Stadt Bursa
Rückfragen an Dr. Kurt Fallast

Rückfragen an  Hasan Merzihic

FORSCHUNGSPROJEKT: WOHNEN FINDET STADT

PLANUM hat im Projekt die Aufgabe, die Auswirkungen der Fassadensanierung mit schallabsorbierenden Elementen zu untersuchen. Mit der akustischen Kamera wurden Vorher-Nachher-Messungen an den Fassaden durchgeführt. Die Wirkungen auf das gesamte Quartier werden durch schalltechnische Simulation der Situation vor und nach der Sanierung (reflektierende und absorbierende Fassade) in Lärmkarten visualisiert. Zielsetzung des Büro PLANUM ist es mithilfe von Schallpegelmessungen im Untersuchungsraum die bestehende Lärmsituation aufzunehmen und zu analysieren. Dies geschieht mittels eines 3D-Geländemodells, welches im Schallausbreitungsprogramm IMMI modelliert wird. Anhand der Schallpegelmessungen und den vorhergehenden Verkehrsuntersuchungen konnte ein realitätsgetreues Modell erstellt werden.

KLIMAREAKTIVE REGENGÄRTEN

Die Städte und besonders innerstädtische Räume bieten eine Vielfalt an Materialien, Räumen und Atmosphären. Dem Element Wasser kommt dabei eine wesentliche Rolle zu. Denn die Geschichte des öffentlichen Raumes ist auch eine Geschichte des Wassers und seiner Nutzung bzw. architektonischen Fassung (Quelle: ISG Magazin, Ausgabe 04-2020)

MOBILITÄTSKONZEPT LEONDING

Im Jänner startet PLANUM mit der Bearbeitung des Mobilitätskonzeptes Leonding. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit bei der Erstellung von nachhaltigen Mobilitätslösungen für die Stadt. Nach einer eingehenden Analyse des Verkehrsangebotes für den Fußgänger-, Rad- und öffentlichen Verkehr, sowie für den ruhenden und fließenden motorisierten Individualverkehr erfolgt die Erhebung der Verkehrsnachfrage für die Bewohner der Stadt. Anhand der verkehrspolitischen Zielsetzung werden in Abstimmung mit den Fachleuten der Stadt nachhaltige Mobilitätslösungen entwickelt.

Rückfragen an Dr. Kurt Fallast